Mode Marketing und die sozialen Netzwerke: Hier ist der E-Commerce der Zukunft

In einem schnellen und unberechenbaren Markt wie dem Luxus- und Mode-Markt sind die Marken der Branche in einem hochkarätigen Werbewettbewerb verwickelt. Das Wettrennen um die Positionierung wird gegenüber einem Endverbraucher durchgeführt, der äußerst neugierig und detailorientiert ist.

Laut der Studien über den Instagram-Verkehr, sind die Modeliebhaber in den sozialen Netzwerken äußerst aktiv: Im Durchschnitt haben sie dreimal so viele Follower (3,63 Mal mehr) im Vergleich zu den Nutzern, die nicht an Mode interessiert sind, sie folgen circa doppelt so vielen Profilen (2,23 Mal mehr), und kommentieren viel häufiger (12 Mal mehr). Außerdem schauen sie mehr als doppelt so viele Videos (2,35 Mal mehr) und sie schauen diese länger, im Vergleich zum durchschnittlichen Nutzer.

 

Inbound-Marketing, der erste Schritt auf dem Weg zur effektiven Kommunikation

Social Marketing Manager haben heute sehr spezifische Ziele: die Erstellung hochwertiger Inhalte auf Blogs und Web-Plattformen, die Durchführung von E-Mail-Marketing-Kampagnen für ein zielgerichtetes Publikum, die Aufrechterhaltung eines qualitativ hochwertigen Markenimages in den sozialen Netzwerken und nicht zuletzt die Bedienung der E-Commerce-Kanäle.

Modemarketing zu betreiben bedeutet, die Modeszenarien, die Lebensstile unseres täglichen Lebens zu kennen, sich mit einer ständigen Evolution zu konfrontieren, eine zunehmend ausgeprägtere Globalisierung, einen stark interaktiven Verbraucher und einen rücksichtslosen Wettbewerb. Die Unternehmen dieser Branche müssen sich im globalen Markt bewegen können, eine bessere Produktionsqualität anbieten, ein erfahrenes und kompetentes Management haben, sich eine erfolgreiche Corporate Identity verschaffen, die Effizienz des Vertriebsnetzes gewährleisten und eine hohe Kundenzufriedenheit anstreben.

So wie das Outbound Marketing, zumindest für die Mode & Luxus Branche, in die Mottenkiste gepackt wurde, verabschiedet sich der neue globale Handel von den traditionellen Inbound-Instrumenten.

fashion marketing pinterest

Bild 1 Pinterest Social Commerce

 

Social Commerce und Social Instant-Commerce, für das Modemarketing gibt es kein Zurück

Die Sozialen Netzwerke sind mittlerweile die meistbesuchten und einflussreichsten Diskussionsplattformen, daher ist dort die Präsenz der eigenen Marke eine natürliche Konsequenz; es bleibt zu verstehen, wie man sich am besten in Szene setzt.

Social Commerce stellt eine anthropologische Entwicklung beim Kauf eines Produkts dar. Dies ist ein nicht leicht zu kontrollierendes Phänomen, denn die Stärke einer Marke hängt nun nicht mehr nur von der Kommunikation und der strategischen Fähigkeit des Unternehmens ab, sondern wird auch von den Meinungen der Nutzer in den sozialen Netzwerken und der Plattformen des E-Commerce beeinflusst.

Es gibt zwar Plattformen für Social Commerce wie MeToken, aber im Allgemeinen verfügen alle sozialen Netzwerke über Funktionen zum Einkaufen. Allen voran haben Facebook, Instagram und Pinterest „Schaufenster“ für den Online Verkauf eingerichtet. Hier zum Beispiel kommen Sie zum Facebook Schaufenster von Intrawelt.

In diesem Prozess müssen die Marken sich darum bemühen, den Markt zu verstehen, Produktbewertungen anhören bzw. lesen und sich um die Kommunikation mit denjenigen kümmern, die tatsächlich die Verbraucher beeinflussen. D. h., beim Social Marketing ist der Endverbraucher also der Ansprechpartner des Unternehmens. Ein Prozess, der die Marken dazu anspornt, Produkte von immer höherer Qualität anzubieten und einen hohen Wert auf das Kundenerlebnis zu legen.

 

 
Eine 3.0 Version dieses Prozesses, insbesondere in der Mode- und Luxusbranche, ist der Social Instant Commerce, also die Möglichkeit, bei speziellen Events ein Produkt direkt zu kaufen.

Diese Art des Einkaufs findet zunehmend bei den Modemarken Verbreitung, die anlässlich von Modeschauen und Werbeveranstaltungen diese auf den sozialen Kanälen bewerben und die präsentierten Produkte direkt Online verkaufen. Dies ist in der Tat ein just in time Einkauf, der nur für die Dauer der Veranstaltung möglich ist. Auf diese Weise können Fans der Marke die Kleider der Show exklusiv kaufen und sie bereits Monate vor dem Marktstart tragen.

 

Die strategische Rolle der globalen Kommunikation und der Übersetzung

Es hieß einmal, dass eine perfekte Kommunikation den Kunden ans Herz gehen muss. Eine Kommunikation, die die Identität des Endkunden tief berührt und den notwendigen Dialog schafft, um eine Bindung bestehend aus Treue und „Liebe“ zu schaffen.

Deshalb könnte sich die Wahl einer einzigen Sprache zur Kommunikation als wenig effektiv erweisen, wenn man die kulturelle und sprachliche Vielfalt der globalen Märkte in Betracht zieht.

Wenn man allerdings auf professionelle Übersetzungsagenturen vertraut, bietet dies die Verknüpfung von qualitativ hochwertigen Inhalten mit dem Fachwissen zur am besten geeigneten Sprache zusammen mit der kulturellen Dynamik der verschiedenen lokalen Märkte.

In Intrawelt arbeiten wir mit einer Vielzahl von Kunden aus der Fashion & Luxury Branche zusammen und wir erleben aus erster Hand die Vorteile, die sich aus der Lokalisierung und Übersetzung der Website, der E-Commerce-Plattform oder der Kampagne zur Produkteinführung ergeben.

Wir sind spezialisiert auf die Übersetzung von Produktetiketten und Produktbeschreibungen, Katalogen für die F/S und H/W Kollektionen, wir übersetzen die Texte für Websites und E-Commerce Bereiche sowie Pressemitteilungen und Werbematerialien.

Wir verfügen über DTP-Experten, um qualitativ hochwertige Grafiklösungen anbieten zu können, die für eine Branche, in der die bildliche Darstellung von großer Bedeutung ist, sehr wichtig sind. Unser IT-Experten-Team unterstützt Sie beim CMS-Management und beim Management der E-Commerce-Plattformen.

Momentan ist das Modemarketing ein Vorreiter, ein Experiment zur Auslotung der Grenzen, das bald auf den gesamten Markt für Waren und Dienstleistungen übergreifen wird. Es ist sicherlich eine schwierige Herausforderung für alle Marktteilnehmer, aber ebenso von historischer Bedeutung wie auch faszinierend. Wir, von Intrawelt, zögern nicht.

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Die Zukunft der professionellen Übersetzung in einer zunehmend „einsprachigen“ Welt

Die Menschheitsgeschichte lehrt uns, dass alles sich wandelt und nichts zerstört wird: antike Bevölkerungsgruppen, Imperien, Wirtschaftssysteme, alte Sprachen. Alles hatte einen Anfang, eine Herrschaft, eine Metamorphose.

So geschah es mit dem Ende der landwirtschaftlichen Arbeit und der industriellen Revolution des späten 19. Jahrhunderts, mit dem Zusammenbruch des Römischen Reiches oder mit der lateinischen Sprache, die nach Jahrhunderten der unbestrittenen Vorherrschaft in Vergessenheit geriet.

 

Das Jahrhundert des Niedergangs von Babel

Im 21. Jahrhundert erleben wir jedoch die Globalisierung, die jeden Aspekt unseres Lebens umfasst: Wirtschaft, Kultur, Technologie und natürlich die Sprache.

Laut UNESCO werden bis zum Ende des Jahrhunderts 60% bis 80% der bestehenden Sprachen verschwinden.
Von Afrika bis Asien, vom Nahen Osten bis nach Indien und auch in Europa, erlebt die Welt eine beispiellose Wandlung, in deren Mittelpunkt Englisch als globale Sprache steht, und das obwohl die angelsächsische Sprache nicht die am weitesten verbreite Muttersprache der Welt ist. Den ersten Platz nahm China ein, aber auch hier wurde der Englischunterricht in den Schulen eingeführt.

In Südkorea, berichtet Jacob Mikanowsky in einem Artikel des The Guardian, „unterzieht eine zunehmende Zahl von Eltern ihre Kinder einem chirurgischen Eingriff, bei dem ein dünner Gewebestreifen unter der Zunge weggeschnitten wird. Die meisten Eltern zahlen für diesen Eingriff, weil sie glauben, dass er ihren Kindern helfen wird, besser Englisch zu sprechen; dem Kind wird dadurch ermöglicht, den englischen Retroflex-Konsonanten leichter auszusprechen, einen Laut, der für Koreaner als besonders schwierig gilt.“

 

 

Die Pyramide der sprachlichen Zusammenhänge

Der niederländische Soziologe Abram De Swaan hat ein Modell der sprachlichen Zusammenhänge entworfen, das durch eine Pyramide repräsentiert wird, an deren Spitze das Englische steht, das er selbst als „hyperzentrale“ Sprache bezeichnet.
An der Basis der Pyramide befinden sich die „peripheren Sprachen“, die 98% aller Sprachen ausmachen, aber von weniger als 10% der Menschheit gesprochen werden. Im Folgenden sind die 13 „superzentralen Sprachen“ aufgeführt: Arabisch, Chinesisch, Englisch, Französisch, Deutsch, Hindi, Japanisch, Malaiisch, Portugiesisch, Russisch, Spanisch ,Swahili und Türkisch.

An der Spitze der Pyramide sind die Sprachen, die die superzentralen Sprachen verbinden. Ursprünglich waren es zwei, Englisch und Französisch. Heute gibt es nur eine, Englisch, von De Swaan „die hyperkollektive Sprache, die das ganze Weltsprachensystem zusammenhält“ genannt.

 

Die Literatur und der kreative Impuls der Übersetzungen

In der Welt der Literatur, erklärt in einem interessanten Interview der Übersetzerin Nicola Denis, wenn die Werke nicht mehr übersetzt würden, käme es zu einer enormen kulturellen Verarmung, auch dadurch bedingt, das die nationale Literatur und Sprachen dank der Fähigkeiten von Literaturübersetzern, die es schaffen, Konzepte und Gedanken auf völlig natürliche Weise zu übertragen, überleben und sich verbreiten.

 

Wie wird die Welt der Übersetzungen und Sprachdienstleister in Zukunft aussehen?

In einer zunehmend englischsprachigen Welt könnte man die Zukunft der Sprachdienstleister in Frage stellen. Um die möglichen Auswirkungen auf Übersetzungs- und Dolmetschdienstleistungen zu analysieren, haben wir Projekte, die im letzten Jahr von Intrawelt als Übersetzungsdienstleistungen durchgeführt wurden mit den Zielsprachen der Übersetzung ins Verhältnis gesetzt.

Diese Daten zeigen, dass, obwohl Englisch die am meisten übersetzte Fremdsprache ist, Unternehmen und Fachleute immer noch eine Vielzahl von anderen Sprachen sprechen. Dabei ist in Betracht zu ziehen, dass die Übersetzungsprojekte Kunden aus der ganzen Welt und alle möglichen sprachlichen Kombinationen betreffen.

Im Folgenden finden Sie die Top 20 der Sprachen, die unter den 140 angebotenen Sprachkombinationen in den Projekten von Intrawelt angefordert wurden. Wie man sieht, steht Deutsch mit 1.282 abgeschlossenen Projekten an dritter Stelle der angefragten Sprachen. An zweiter Stelle steht Englisch (2.860); es ist keine Position der absoluten Dominanz, angesichts der 1.262 Projekte in Französisch (Vierte) und 1.170 in Spanisch (Fünfte), abgesehen natürlich von Deutsch und Italienisch.

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass die Arbeit der Übersetzer und Dolmetscher nicht gefährdet ist. Mit Sicherheit ist Englisch die dominante Sprache in Technik, wissenschaftlicher Forschung, Wirtschaft und Politik. Außerhalb der technischen Bereiche bewahren die Menschen jedoch weiterhin ihre Identität und sprechen ihre eigene Sprache. Und welches Unternehmen wäre heute bereit, das Risiko einzugehen, ausschließlich eine einzige Sprache zu sprechen? Wir kennen keines.

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